Chicago Fire

Freitag
VOX 25.08.
20:15
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Chicago Fire

Dramaserie, USA 2016
Staffel: 4 / Folge: 22

Laufzeit: 60 Minuten
Mit: Jesse Spencer, Taylor Kinney, Monica Raymund, Eamonn Walker, Charlie Barnett, Joe Minoso
Regie: Sanford Bookstaver

Der Polizeibeamte, dessen Sohn einen Jugendlichen zum Krüppel gefahren hat, setzt Casey nun massiv zu, um zu verhindern, dass dieser den jungen...
StereoUntertitel
VOX 25.08.
21:15
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Chicago Fire

Dramaserie, USA 2016
Staffel: 4 / Folge: 23

Laufzeit: 55 Minuten
Mit: Jesse Spencer, Taylor Kinney, Monica Raymund, Eamonn Walker, Charlie Barnett, Joe Minoso
Regie: Michael Brandt

Jimmy versucht mit dem plötzlichen Tod seines Bruders zurechtzukommen. Der Einsatz, der Danny Borelli das Leben kostete, wurde von Chief Boden...
StereoUntertitel
Freitag
VOX 01.09.
20:15
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Chicago Fire

Dramaserie, USA 2015
Staffel: 3 / Folge: 21

Laufzeit: 60 Minuten
Mit: Jesse Spencer, Taylor Kinney, Monica Raymund, Eamonn Walker, Charlie Barnett, Yuri Sardarov
Regie: Joe Chappelle

Chilton, die Nachfolgerin von Mills, der sich gegen seine Rückkehr auf die Wache entschieden hat, wird nicht gerade herzlich von ihren neuen Kollegen...
StereoUntertitel

In der US-amerikanischen Großstadt Chicago gibt es fast keine Minute, in der nicht ein Rettungstrupp der Feuerwehr oder der Sanitäter zum Einsatzort gerufen wird. Die neue Serie „Chicago Fire“ erläutert dem Zuschauer den Inhalt dieser Arbeit und setzt dabei auf eine halbdokumentarische Erzählweise. Doch auch die menschlichen Konflikte dürfen hier nicht fehlen.

Die Handlung
Das in Chicago ansässige Firehouse-51-Department kommt nicht zur Ruhe. Pausenlos klingelt das Telefon – irgendwo da draußen wartet jemand auf Rettung. Doch wer rettet eigentlich die Feuerwehrmänner und Sanitäter? Diese tragen körperliche Narben und seelische Wunden aus den Einsätzen davon. Ganz besonders schlimm wird es, wenn sich dazu die privaten Probleme gesellen. Wie bei Matt Casey (gespielt von Jesse Spencer), dem Vorgesetzten eines Löschzuges. Er muss die Brandherde in seiner Familie bekämpfen. Die Scheidung droht. Finanzielle Probleme, eine unerwiderte Liebe und der Kampf um die Rangordnung auf der Arbeit erschweren den Alltag eines jeden Retters daher.

Der Reiz der Serie
Das Neuartige an „Chicago Fire“ ist die Konfrontation des Zuschauers mit dem Berufsleben der Notfallhelfer. Die Inszenierung basiert auf dokumentarischem Bildmaterial, das zuweilen aus atemberaubenden Kameraperspektiven gewonnen wurde. Zudem erobert die Serie neue Wege: Die Einsätze werden nicht oberflächlich betrachtet, sondern bis ins Detail vermittelt. Hier lauern zuweilen Besonderheiten, die von vielen anderen TV-Formaten des Genres übergangen werden. Dazu gesellt sich das interessante Innenleben eines Löschzuges. Hier, wo alle Männer und Frauen scheinbar innig miteinander verschweißt sind und wo jeder jedem hilft, kommt es immer wieder zu Konflikten. Eigene Probleme und jene der Gruppe müssen gelöst werden.

Die Charaktere
Neben dem Chef Matt Casey wird das Department von einer Vielzahl an Personen bevölkert. Wie etwa von Leslie Shay (Lauren German), die es in diesem Umfeld von Stärke und Heldentum wagt, ihre Vorliebe für lesbische Frauen nicht zu verbergen. Natürlich werden ihre Gefühle erwidert: Als Gabriela Dawson (Monica Raymund) ebenfalls zum weiblichen Geschlecht tendiert, wird sogar der grundsätzliche Mythos des kraftvollen Helfers hinterfragt, der in vielen Köpfen der US-Bürger nach wie vor existiert. Aber auch Christopher Herrmann (David Eigenberg) hat so seine Probleme: Vom an sich guten Gehalt des Feuerwehrmanns kauft er sich ein Haus – und übernimmt sich dabei. Es droht die Zwangsversteigerung.

Die Bewertung
Das Produzentenduo Derek Haas und Michael Brandt hat mit „Chicago Fire“ Neuland betreten. Das liegt gar nicht einmal an den Rettungseinsätzen, die in nunmehr zwei Staffeln und insgesamt 46 Episoden verfolgt werden können. Vielmehr ist es die Unterstützung von zahlreichen Dokumentarfilmern, die der Serie ihre Würze verleiht. Die Perspektive der Sanitäter und Löschzüge wurde zuvor nie derart erhellend dargestellt – nie war es möglich, das Nervenkostüm unter der Brandschutzbekleidung zu betrachten. Das Leben einer US-amerikanischen Großstadt, in der es pausenlos Konflikte gibt, wird auf das Milieu des Departments heruntergebrochen und wirkt in seiner Dimension schockierend. Denn oftmals sind es gerade jene gefeierten Helfer, denen letztlich niemand bei ihren Problemen hilft.